Offdilln

 

                                                                                     Foto: Harro Schäfer

 

 

 


                                                                      

 

 

 

 

 

 

z.Zt. 857 Einwohner

 

                                                                       Urkundl. Ersterwähnung: 16. August 1355

 

                                                                       Der Name Offdilln - Off D‘,r Dill  =

                                                                       Das oberste Dorf an der Dill.

                                                                       Früher auch Dilln, Tyln, Uffdilln  genannt.

 

 

Offdilln liegt am Ursprung der Dill, ca. 11 km nördlich der Kernstadt Haiger.

 

Offdilln ist ein altüberkommenes Haubergsdorf in besonders idyllischer Lage, das seinen tüchtigen Bewohnern durch all die Jahrhunderte den Grundstock für ihre bescheidene Lebensweise bot. Ein Zubrot zu ihren kargen Erträgen aus der Haubergs- und Landwirtschaft boten in früheren Zeiten die hier vorhandenen Erzlagerstätten und die damit verbundene Köhlertätigkeit.

 

 

 

Besonderheiten:

 

Eine stattliche Kirche aus dem Jahr 1777, die demnach in diesem Jahr ihren 225ten Geburtstag begehen kann. Im Kircheninneren findet man wunderschöne Blumenornamente, die, auf Holztafeln gemalt, ringsum Empore, Kanzel, Sakristei und die vorderen Bänke schmücken.

Im Ort stehen noch die beiden ehemaligen Dorfschmieden.

Das 1995 mit viel Liebe renovierte alte Gemeindebackhaus, welches heute eine gerne genutzte, und die Bevölkerung verbindende Attraktion darstellt.

Innerhalb der Gemarkungsgrenze befindet sich die hübsch gefasste Dillquelle mit Schutz-hütte und Grillplatz, sie lädt Freunde und Wanderer zum Verweilen ein.

Von dem in 1856 erbauten herzoglichen Jagdhaus „Alte Dill“ ist das Stallgebäude noch vorhanden. Hier nahm Herzog Adolf von Nassau Quartier wenn er, oft mit hochrangigen Jagdfreunden, auf den Auerhahn jagte. In der Nähe befinden sich Herzogsbrunnen und Herzogsbuche.

Ein malerisch gelegenes, im Jahr 1886 erbautes Forsthaus, das noch immer als Försterei genutzt wird.

Der altüberkommene Brauch des Maimanns mit Umzug an  Pfingsten.

Ein weitgehend intaktes Gemeinschaftsleben.

 

Forsthaus Offdilln, Foto: Harro Schäfer