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Acht Bands und zwei Discjockey-Bühnen 

Stadtverwaltung Haiger stellt Pläne zum Altstadtfest vor

 

„Es ist toll, dass die Stadt Haiger seit nunmehr drei Jahrzehnten das Altstadtfest organisiert. Hier wird alles Menschenmögliche getan, um die Vereine unter einen Hut zu bringen“, meinte Joachim Steiner von den Traktorfreunden Flammersbach beim Planungstreffen zum Haigerer Altstadtfest. Im Gläsersaal der Stadthalle stellten die Organisatoren aus dem Rathaus den Vertretern der Vereine sowie den beteiligten Gastronomen die aktuelle Planung für das am 8. Juli (Samstag) stattfindende Stadtfest vor. Gleichzeitig fanden eine „Manöverkritik“ und ein Ausblick auf die künftigen Festivitäten statt.  

„Dieses Fest ist eine tolle Sache für die Stadt und für die Vereine“, sagte der Erste Stadtrat Sebastian Pulfrich (CDU) in seiner Begrüßung. Er freue sich über den guten Besuch dieser Informationsveranstaltung. „Das spricht für den Wunsch, einen Austausch zu haben und die Stadt voranzubringen“. Im Jahr 2016 habe die Stadt immerhin 47.000 Euro in das Altstadtfest investiert, während in Nachbarkommunen mittlerweile Eintritt für ähnliche Feste verlangt werde. „Darüber haben wir in Haiger noch nie diskutiert – schließlich soll es ein Fest für Jedermann sein“, sagte Pulfrich.

Andreas Rompf, Leiter des Fachdienstes Öffentlichkeitsarbeit, stellte gemeinsam mit Sonja Waldschmidt, Susanne Märte und Ralf Triesch das Programm des Altstadtfestes vor. Geplant sind die sechs Bühnenbereiche Steigplatz, Marktplatz, Mühlenstraße, Karl-Löber-Platz, Volksbank-Parkplatz, „Hinterm Graben" (Junge Bühne). Dort spielen die Bands „John Ohry“ und „SuperPhonix“ (Marktplatz), „Policemen“ und „Hörgerät“ (Steigplatz), „Deep Soul“ und „PartyInferno“ (Karl-Löber-Platz) sowie „Bigfoot“ und „Eve“ (Mühlenstraße).

Der SSV Langenaubach (Volksbank-Parkplatz) sowie der SSV Allendorf in Verbindung mit dem Veranstalter Florin Zweidick („Hinterm Graben“) sorgen mit Discjockeys für Musik und Unterhaltung. 27 Vereine und Gastronome sind an der Stadtfete beteiligt – in den Gründerjahren 1984 und später waren es noch 12.

Jürgen Kasteleiner vom Musikverein „Nassau-Oranien“ blickte als Vertreter des letzten verbliebenen Altstadtfest-Gründungsmitgliedes auf die Geschichte der Feier zurück. Er wünschte sich ebenso wie Carsten Geiss-Preuschhoff („Sing & Act“) und Tim Arnold (Feuerwehr Sechshelden) eine frühzeitige Information der Beteiligten, „wenn sich etwas ändert“.

Kasteleiner schlug vor, ein Gremium aus Stadtverwaltung und Vereinen zu bilden, das die Großveranstaltung vorbereite. Dieser Wunsch kam bei den Vereinsvertretern und der Verwaltung gut an. Eine Nachbesprechung des diesjährigen Altstadtfestes mit perspektivischem Ausblick auf das Jahr 2018 – das kündigte der Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit bereits in der Stadthalle an - soll schon im September stattfinden.

Die Überlegung der Verwaltung, das Altstadtfest um ein Weindorf zu erweitern, habe sich in diesem Jahr noch nicht umsetzen lassen, berichtete Andreas Rompf. „Es gab verschiedene Ideen - aber nicht alle ließen sich auch realisieren.“  An dem Gedanken, ein Weinfest in Haiger zu veranstalten, werde aber weiterhin gearbeitet. Anregungen von Vereinen könnten jederzeit vorgebracht werden. „Unser Team im Rathaus ist offen für neue Ideen“, sagte der Fachdienst-Leiter.