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Steinbach

Steinbach liegt in einem waldreichen Seitental des Dilltals, auf einer Höhe von ca. 350 m. Flächenmäßig gehört es zu den kleineren Stadtteilen Haigers, zu dem es 1977 eingemeindet wurde.

Der Ort hatte schon früh eine Schmelzhütte und hier wurde Blei, Silber und Kupfer abgebaut.

Der 1970 gegründete Skiclub betreibt hier einen Skihang mit Liftbetrieb.

Zur Erinnerung an den Steinbacher Bergbau wurde am 08.06.2013 unter großer Beteiligung eine Grubenlore vor dem DGH in Haiger-Steinbach aufgestellt. Der Text der angebrachten Gedenktafel dort lautet:

Das Steinbacher Grubenwesen

Diese Grubenlore wurde am 08.06.2013 zur Erinnerung an den Bergbau in Haiger-Steinbach aufgestellt.

Die erste Grube mit dem Namen „Gnade Gottes“ (ab 1780 „Steinbachsglück“) wird erstmals 1561 urkundlich erwähnt.1848 wird die Grube „Bergmannsglück“ eröffnet, in der bis zum 07.09.1952 Erze gefördert werden.Die „Grube Freudenzeche“ erhält am 25.04.1850 das Bergrecht. In ihr werden Blei-, Kupfer-, Zink-, Silber-, und Nickelerze gewonnen. Die tiefste Sohle liegt bei 219 m ü. NN (Tiefe: 113 Meter). 1892 - 1902 sind dort 50 Mitarbeiter beschäftigt. 1916 - 1917 fördern 80 Mitarbeiter 1000 t Erz.
Ab 1918 ist die Grube außer Betrieb. Nach Wiedereröffnung am 12.05.1951 erfolgt die endgültige Schließung am 21.06.1954.