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Pyrotechnik in Theatern

 

Allgemeine Informationen

Für die Erprobung und die Durchführung von Theater- bzw. Bühnenpyrotechnik ist eine Genehmigung bei der Ordnungsverwaltung der Stadt Haiger zu beantragen.

 

Diese Ausnahmegenehmigung muss spätestens 4 Wochen vor dem geplanten Abbrenntermin bei der Ordnungsverwaltung der Stadt Haiger schriftlich beantragt werden.

 

Für Theater- bzw. Bühnenpyrotechnik dürfen nur Feuerwerkskörper der Kategorie T1 und T2 (ehemals PT1 und PT2) verwendet werden.

 

Pyrotechnische Gegenstände der Unterklasse T1 dürfen von Personen über 18 Jahren ohne zeitliche Begrenzung gekauft und von diesen verwendet werden.

 

Pyrotechnische Gegenstände der Unterklasse T2 dürfen nur von Personen mit einer Erlaubnis nach § 7 oder § 27 Sprengstoffgesetz (SprengG) oder von Befähigungsscheininhabern gem. § 20 SprengG erworben und von diesen abgebrannt werden.

 

Ansprechpartner/in

Frau Tropp Telefon: 02773/811-113 E-Mail: rebecca.tropp@haiger.de
Herr Thielmann Telefon: 02773/811-112 E-Mail: oliver.thielmann@haiger.de

                         

Anforderungen an Bühnenfeuerwerke

Bühnenfeuerwerke der Unterklasse T1 sowie Nebel- und Rauchmittel

 

  1. Dürfen keine hochgiftigen oder stark ätzende Stoffe entwickeln
  2. Dürfen keine Gefahren durch Glut, Hitze, Funken oder Feuer verursachen
  3. Dürfen keine Ruß bildenden Stoffe enthalten
  4. Dürfen nur sicher aufgestellt und abgebrannt werden

 

Für Feuerwerke mit Leuchteffekten (Funkensprühende Mittel) gelten die Punkte 1-4 analog.

 

  1. Bei unbeabsichtigter Explosion dürfen sich keine Splitter bilden
  2. Sprühweite max. 5 Meter, Dauer max. 20 Sekunden

Des Weiteren dürfen sich keine Funken oder abtropfende Schlacke bilden.

 

Für die Zündung der Effekte dürfen nur geeignete Geräte verwendet werden. Eine Zündung durch direkten Netzanschluss ist verboten.

 

Notwendige Unterlagen

Antragsformular

Abbrennplan

 

Gebühren

Je nach Aufwand (zwischen 40 € und 500 €)

 

Rechtliche Grundlagen

Sprengstoffgesetz (SprengG)

Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV)