Arbeiten am "Kreisel" laufen hervorragend


Die Bauarbeiten am Kreisverkehr auf der Kalteiche laufen hervorragend. „Wir freuen uns sehr, dass die Arbeiten an diesem wichtigen Verkehrsknotenpunkt so gut im Zeitplan liegen“, sagte Haigers ürgermeister Mario Schramm als Sprecher des Magistrats. Dies liege vor allem am großen Engagement des Bauunternehmens Wirth, das an Samstagen arbeite und teilweise auch abends bis 21.30 Uhr aktiv sei, um den Kreisverkehr an der B 54/B 277 schnellstmöglich fertigstellen zu können.

Die so genannte „Binderschicht“ ist bereits fertig. Im Moment (Anfang Oktober) werden die Arbeiten an der Asphaltdeckschicht fertiggestellt. Wie Geschäftsführer Jens Wirth mitteilte, wurden bisher 3000 Tonnen Schotter, 1600 Tonnen Tragschicht und rund 600 Tonnen „Binder“ (eine Zwischenschicht zwischen Decke und Tragschicht) eingebaut. Hinzu kommen 320 Tonnen Deckschicht. Im Zuge der Arbeiten wurden auch über 300 Meter Kanal und Wasserleitungen verlegt und eine Umfahrung gebaut, um den Verkehrsfluss zu verbessern.

„Die weiteren Arbeiten sind stark wetterabhängig“, erklärte Wirth. Jetzt sollen die Bordsteine fertiggestellt werden. Außerdem müssen die großen Kanal-Bauwerke eingesetzt werden. Bei einem hervorragenden Verlauf und guten Witterungsbedingungen könne die Baustelle in vier bis sechs Wochen abgeschlossen werden. 

Neben den bisherigen Straßen (die B 54 und die B 277), die auf die Kreuzung treffen, wird der Kreisverkehr eine zusätzliche Zufahrt zum Gewerbegebiet Kalteiche erhalten und somit das neue Gewerbegebiet anbinden. Es treffen künftig vier Straßen an diesem Straßenknotenpunkt zusammen. Der neue Kreisverkehr sorgt für eine leistungsfähige und verkehrssicherere Verkehrsführung an diesem Knotenpunkt und soll einen Unfallschwerpunkt beseitigen. Rund eine Million Euro wird der Umbau kosten. Davon trägt die Bundesrepublik als Straßenbaulastträger der Bundesstraßen knapp 79 Prozent der Kosten. Den restlichen Anteil der Kosten übernimmt die Stadt Haiger, die für dieses Straßenprojekt die Planungen und Baurechtschaffung übernommen hat sowie die Federführung für die Bauarbeiten trägt.

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