Kultur-Programm mit vielen Höhepunkten

Haiger und Wilnsdorf stellen 13. gemeinsamen Kulturkalender vor  

Die Vorfreude auf das kommende Jahr war den Beteiligten deutlich anzumerken. „Dieses Programm ist ein Volltreffer“, meinte Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler bei der Vorstellung des 13. HaiWi-Kulturprogramms, ihr Haigerer Kollege Mario Schramm stimmte zu: „Ich gehe zu jeder Veranstaltung und freue mich sehr auf unsere Veranstaltungen.“  Der Vorverkauf in Haiger hat bereits begonnen, Wilnsdorf folgt im August.

Ab dem 25. August und bis zum Juni kommenden Jahres bieten beide Kommunen ein umfangreiches Angebot, das von Theater und Kabarett bis hin zu Konzerten der Philharmonie Südwestfalen reicht. Bekannte TV-Stars wie Saskia Valencia, Tom Gerhardt, Heidi Mahler (Ohnsorg-Theater), Timothy Peach  oder Leonard Lansink („Wilsberg“) sind in der Haigerer Stadthalle oder in der Aula des Wilnsdorfer Gymnasiums zu erleben.

Dabei wird wieder deutlich, dass die Kooperation der beiden Kommunen sehr gut funktioniert. „Dies und jenseits der nur auf dem Papier bestehenden Grenze wird Tolles geboten“, fasste Christa Schuppler zusammen. Und ihr Kollege Schramm geht noch einen Schritt weiter. „Uns ist die Kooperation mit Wilnsdorf ganz wichtig. Wir planen 2022 einen Hessentag im Dreiländereck – da wollen wir ganz bewusst  die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz einbeziehen.“ Die seit 13 Jahren bestehende Kultur-Kooperation mit Wilnsdorf sei eindeutig „eine Erfolgsgeschichte“.

Die 350 Sitzplätze in der Haigerer Stadthalle seien in den allermeisten Fällen ausverkauft. Die Abo-Rate liege bei 60 Prozent. „Unser Fachdienstleiter Andreas Rompf geht auch auf Wünsche und Empfehlungen der Abonnenten ein“, sagte Schramm. Deshalb seien nicht nur Lustspiele, sondern auch Angebote wie das sehr erfolgreiche „Terror“, bei dem das Publikum zum „Richter“ geworden sei. Derzeit werde in Haiger überlegt, ob die 45 Jahre alte Stadthalle saniert werden solle oder ob ein funktioneller Neubau sinnvoller sei. Eine Studie solle bei der Entscheidungsfindung helfen. Im Falle einer Sanierung werde die Stadthalle zwei Jahre geschlossen. Glücklicherweise gebe es bereits sehr  erfolgreiche kleinere Veranstaltungen in der Kulturkapelle in Langenaubach sowie die Möglichkeit, die Evangelische Stadtkirche einzubeziehen, was bei den „King’s Singers“ hervorragend funktioniert habe.

Christa Schuppler erinnerte daran, dass es seit 40 Jahren ein Kulturprogramm in Wilnsdorf gibt. Zusätzlich zum Theater gebe es Konzerte, den Jazzfrühschoppen und die so genannte „Wein-Lese“, die man „mit Erfolg aus Haiger übernommen“ habe. Im vergangenen Jahr seien insgesamt 3000 Besucher in Wilnsdorf gezählt worden. Vier der fünf Theaterstücke waren ausverkauft. Wichtig sei es, dem Publikum Stücke mit Schauspielern anzubieten, die aus dem Fernsehen bekannt sind, meinte die Bürgermeisterin: „Und ohne Ohnsorg geht bei uns sowieso fast nichts.“  

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