Mehr Sicherheit an der Wartehalle


Die Stadt Haiger hatte die Wartehalle, die seit Jahrzehnten in Fahrtrichtung Haiger stand, auf Wunsch der Lebenshilfe auf die gegenüberliegende Straßenseite der Kreisstraße (Flammersbachstraße) versetzt. Außerdem wurde der Bereich vor der Wartehalle asphaltiert, so dass der Linienbus, der täglich die rund 20 Mitarbeiter der Lebenshilfe-Werkstatt, der Großküche und des Gärtnerbetriebes der Lebenshilfe in Flammersbach abholt, deutlich dichter an die Haltestelle heranfahren kann.

„Wir freuen uns sehr, wenn unsere Mitarbeiter selbstständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns kommen können“, sagte Ralf Turk. Das sei ein Teil der Verselbstständigung. Allerdings sei die Situation in Flammersbach nicht ganz unproblematisch gewesen, weil auf der Kreisstraße mit „Tempo 100“ gefahren werden dürfe. Ein Überqueren der Straße  sei nicht ungefährlich gewesen. Außerdem habe nach einer Neuorganisation des Busdienstes die Wartehalle auf der „falschen Straßenseite“ gestanden. Der Bus hielt gegenüber an – und dort gab es keine Unterstellmöglichkeit. 

„Das Problem wurde angesprochen und anschließend schnell und mit geringem Aufwand von der Stadt Haiger gelöst – dafür sind wir sehr dankbar“,  lobte Ralf Turk die Stadtverwaltung.  Die flotte Umsetzung sei nur eines von vielen Beispielen für die gute Zusammenarbeit. „Wir finden in der Stadtverwaltung immer ein offenes Ohr.“  Das bestätigten Lebenshilfe-Vorstandsmitglied Dr. Oliver Schmitzer und Horst Hartmann vom „Sozialen Dienst“, die ebenfalls an der Inbetriebnahme teilnahmen.

„Wir freuen uns über die gute Arbeit, die die Lebenshilfe in Haiger leistet, und wollen sie unterstützen, wo wir können“, sagte der Erste Stadtrat Sebastian Pulfrich.  Er dankte Bernhard Debus und allen Kollegen vom städtischen Bauamt für die zügige Umsetzung des Projekts. „Der Wetterschutz sorgt dafür, dass die Mitarbeiter auch bei Regen trocken bleiben. Die asphaltierte Fläche bedeutet deutlich mehr Sicherheit“, lobte der Stadtrat. Den Lebenshilfe-Mitarbeitern, die sich begeistert zum Gruppenbild formierten, wünschte er weiterhin viel Spaß bei ihrer Arbeit.

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