Workshop zum „Lebendigen Zentrum“


Das Programm „Lebendige Zentren“ geht in eine der entscheidenden Phasen für die Bevölkerung der Kernstadt.  Das Programm legt für zehn Jahre Projekte in einem Fördergebiet von rund 80 Hektar Fläche fest, die in der Kernstadt liegen, aber jeden Bürger der Stadt Haiger betreffen.

Am 3. November (Dienstag, 18.30 Uhr) findet in der Stadthalle ein Workshop zum „Lebendigen Zentrum“ statt, an dem sich alle Interessierten beteiligen können, um ihre Ideen einzubringen.

In der Stadthalle geht es um unterschiedliche Fragen, die nur die gesamte Stadtbevölkerung - bestehend aus den Bürgern, der Politik und der Verwaltung – beantworten können. Zudem sind Initiativen und Vorschläge der Beteiligten erwünscht. 

Fragen, die zu beantworten sind, könnten sein: Wie wollen wir in zehn Jahren leben? Wie würde ich einen Stadtkern gestalten, den ich in meiner Freizeit aufsuchen möchte? Ist der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) für eine Stadt wie Haiger noch zeitgemäß? Was könnte ich in zehn Jahren brauchen, was heute noch nicht existiert? Welche Ideen können im Fördergebiet und in anderen Stadtteilen umgesetzt werden?

In dem Workshop am 3. November können diese und andere Themen besprochen werden. Die Veranstalter aus dem städtischen Bauamt, unterstützt von der Agentur „DSK“ (Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft) wollen gemeinsam mit den Besuchern zu vier Themenschwerpunkten – darunter zum Beispiel Verkehr und Stadtgestaltung - weitere Projektideen sammeln, ihnen erste Projektideen näherbringen und gemeinsam mit ihnen - vom Kleinen ins Große - „Zukunft träumen“.

Die Teilnehmerzahl beim Workshop in der Stadthalle ist begrenzt

Die Teilnehmerzahl ist angesichts der sich täglich verändernden Corona-Situation begrenzt. Sollte das Platzkontingent in der Stadthalle erschöpft sein, wird der Einlass nach dem Zeitpunkt des Einlasses geregelt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich vorher telefonisch bei Timo Dyroff (Bauamt, Tel. 02773/811-204) anmelden. Fragen zu der Veranstaltung beantwortet Timo Dyroff aus dem städtischen Bauamt (Tel. 02773/811-204).

Info: Das Programm „Lebendige Zentren“ unterstützt die Stadt während des zehnjährigen Förderzeitraums bei Maßnahmen im Rahmen der nachhaltigen Innenstadtentwicklung. Ziel ist die Stärkung des innerörtlichen Wohnens, die Verbesserung der Bedingungen für Handel und Gewerbe sowie die Schaffung einer neuen Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Straßen und Plätzen.

Flankierend sollen die Grundlagen für eine stadtverträgliche Mobilität und ein positives Stadtklima gelegt werden.

Zahlreiche bauliche Maßnahmen können
von dem Programm gefördert werden

Gefördert werden zum Beispiel bauliche Maßnahmen zur barrierefreien Entwicklung von bestehendem Wohnraum oder der Umbau von gewerblichen Leerständen zu Wohnzwecken. Energieeffizienz und Klimaschutz spielen dabei eine große Rolle, denn ein gesundes Stadtklima ist ein ebenso wichtiger Standortfaktor für Innenstädte wie kurze Wege, einladende Stadträume sowie Funktions- und Angebotsvielfalt. Weitere Schwerpunkte sind Maßnahmen, die das Wohnen, die Wirtschaft und das Wohlfühlen in der Innenstadt stärken: attraktive Grün- und Freiflächen, belebte öffentliche Räume, die zum Verweilen einladen, Familienzentren und kulturelle Angebote.