Sechshelden

Sechshelden liegt genau zwischen den beiden Städten Haiger und Dillenburg.  1332 erstmals schriftlich erwähnt, liegen die Ursprünge des Dorfes noch weiter zurück. Im Zuge der Gebietsreform 1977 führte dies zu einer Bürgerbefragung, die letztlich die Entscheidung der künftigen Zugehörigkeit zur Stadt Haiger beeinflusste.

1916 wurde der Bahnhof Sechshelden eröffnet, womit der Ort direkten Anschluss an die 1862 eröffnete Dill-Strecke Köln-Deutz hatte. Noch heute ist er ein Haltepunkt für die Hellertalbahn Betzdorf-Dillenburg und die Dreiländerbahn Au (Sieg)-Siegen-Dillenburg. 

Über einen Teil des Ortes führt die mit 800 Metern längste Autobahnbrücke der Autobahn 45. Die Bundesstraße 277 und die Eisenbahn durchschneiden die Gemarkung und lassen die Einwohner positive wie negative Punkte in Sachen Verkehrsanbindung spüren.

Mit Johann Peter Haas (1712-1786) hatte der Ort einen Chronisten, der durch seine Aufzeichnungen einen interessanten Einblick in seine Zeit überlieferte. Nachkommen aus der Familie Haas richteten in der "Alten Schmiede" ein kleines Museum ein.

Im Rahmen des hessischen Dorferneuerungsprogramms wurden seit 2000 unter anderem das Dorfgemeinschaftshaus und sein Umfeld renoviert und umgestaltet. In diesem Zusammenhang wurde von engagierten Bürgern ein "Historischer Dorfpfad" mit 30 Stationen eingerichtet.  

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