Sehenswertes Haiger

Der Eduardsturm

Der 10 Meter hohe Eduardsturm wurde nach dem ehemaligen Tuchkaufmann Eduard Schuhmachers (1832-1880) aus Viersen benannt. Dieser reiste häufig nach Haiger, da er das Klima aus gesundheitlichen Gründen sehr angenehm fand und seine Tage gerne damit verbrachte, vom Standort des Eduardsturm aus die Stadt Haiger zu betrachten. Als Erinnerung an den Rheinländer und seine großzügige Spende zur Errichtung des Aussichtturms wurde eine Gedenktafel aus weißem Marmor mit der Inschrift „Eduard Schumachers aus Viersen, geb. 21. Nov. 1832, gest. 27- April 1880; errichtet zum Gedächtnis 1883“.

Adresse der Sehenswürdigkeit: Der Eduardsturm, 35708 Haiger, GPS-Daten: 50°44'05.0"N 8°12'33.5"E

Informationen zur Sehenswürdigkeit unter 02773-811 0 oder kulturamt@haiger.de 






Alte Dorfschmiede in Sechshelden

Die Heimatstube Sechshelden ist eine ehemalige Dorfschmiede, in der hauptsächlich bäuerliche Werkzeuge aus dem 19./20. Jahrhundert ausgestellt werden. Alle Ausstellungsstücke stammen aus der Region um Dill und Westerwald. Unter anderem eine komplett eingerichtete, noch funktionstüchtige Webstube mit einem westerwälder Webstuhl aus dem Jahre 1785 lässt sich dort begutachten.

Adresse der Sehenswürdigkeit: Alte Dorfschmiede Sechshelden, Dillstraße 42, 35708 Haiger-Sechshelden

Informationen zur Sehenswürdigkeit: Erwin Klein, 02771-36216, museum@cks-online.de oder erwinklein@gmx.de

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung (telefonisch, per E-Mail oder persönlich bei Erwin Klein)

Eintrittspreise: Eintritt frei


Der Adolfstempel

Zur Erinnerung an Adolf von Nassau (* 24. Juli 1817; † 17. November 1905) errichtete  der „Sauerländische   Gebirgsverein  Haiger“ 1902 den gusseisernen Pavillon. Adolf von Nassau regierte von 1839 bis 1866 das Herzogtum Nassau und war seit 1890 Großherzog  von Luxemburg. Er war der letzte nassauische Regent, der für die heimische Region verantwortlich war. Bei der ersten Restaurierung im Jahre 1980 wurde der Tempel mit Holz verkleidet und zur Schutzhütte umfunktioniert. Seitdem kümmert sich der Westerwaldverein Haiger  um das Bauwerk. In 2019/2020 restaurierten Schüler und Schülerinnen der Schule am Budenberg den Pavillon zum zweiten Mal.

Informationen zur Sehenswürdigkeit unter 02773-811 0 oder kulturamt@haiger.de

 


"Alter Milchkeller"

Im Haigerer Stadtteil Flammersbach befindet sich der "Alte Milchkeller". Die einstige Milchsammelstelle der örtlichen Landwirte wurde vor Jahren vom "Stammtisch Flammersbach" auf Vordermann gebracht und in ein kleines Heimatmuseum verwandelt. So bleibt ein Kulturort erhalten, der den ein oder anderen Haigerer Bürger noch an seine Kindheit erinnert – mit der Milchkanne in der Hand "im Dorf Milch holen" war jahrzehntelang gängige Praxis.

Informationen zur Sehenswürdigkeit unter 02773-811 0 oder kulturamt@haiger.de

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung




Das ehemalige "Haus zum Roten Roß", heute: Hotel Reuter

"Haus zum Roten Roß" und "Busche Villa"

Zwei Bauwerke in Haiger fallen zum einen durch ihren Stil auf, zum anderen haben sie eine interessante Historie: Das ehemalige „Haus zum Roten Roß“ und die „Busche Villa“ – heute bekannt als „Hotel Reuter“ und „Villa Busch“. Das heutige „Haigerer KulTÜRchen“ informiert über die beiden Gebäude als architektonische Schmuckstücke der Kleinstadt.

Die einstige "Busche Villa", heute: Villa Busch

Adressen der beiden Sehenswürdigkeiten: Hotel Reuter, Hauptstraße 82, 35708 Haiger ("Haus zum Roten Roß")

                                                                             Villa Busch, Westerwaldstraße 4, 35708 Haiger ("Busche Villa")


Weitere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten unter 02773-811 0 oder kulturamt@haiger.de











Der Marktplatzbrunnen

Inmitten der Haigerer Innenstadt ist der Marktplatzbrunnen ein kennzeichnendes Merkmal der Stadt. Er wurde zur Eröffnung der Fußgängerzone im Jahre 1986 errichtet und erfreut seitdem mit seinem Wasserspiel. Bei genauem Hinsehen fällt die kunstvolle Gestaltung der acht Brunnenplatten auf.  Sie stellen die geschichtliche Entwicklung von Haigers Berufswelt dar.

Adresse der Sehenswürdigkeit: Marktplatz Haiger, 35708 Haiger

Weitere Informationen zur Sehenswürdigkeit unter 02773-811 0 oder kulturamt@haiger.de 





Die evangelische Stadtkirche

Das Wahrzeichen der Stadt Haiger ist die evangelische Stadtkirche. Das Bauwerk stammt aus der Epoche der Romantik (11. Jahrhundert) und begeistert im Inneren mit einem Altarraum, den drei Fresken-Zyklen flämischer Maler aus den Jahren 1485 bis etwa 1490 schmücken. Hierbei handelt es sich um die ältesten Gemälde in Haiger. Sie zeigen die Leidensgeschichte Jesu. 

Adresse der Sehenswürdigkeit: Evangelische Stadtkirche Haiger, Theutbirgweg, 35708 Haiger

Weitere Informationen zur Sehenswürdigkeit unter 02773-811 0 oder kulturamt@haiger.de


Hauptbahnhof 

Im Jahre 1862 entstand der erste Bahnhof in Haiger. Der "Bahnhof Haiger" mit Empfangsgebäude, wie er heute bekannt und vorzufinden ist, wurde jedoch erst in den Jahren 1911 bis 1913 errichtet. Architekt des Kulturdenkmals war Ludwig Hofmann. Als Keilbahnhof dient er als Verbindung zwischen den beiden Strecken "Betzdorf-Haiger" sowie "Haiger-Siegen"). Gestaltet ist das Gebäude mit klassizistischen Elementen und im Jugendstil. 

Inmitten des Gebäudes sind Fragmente der Bahnsteigsperre in den 1960er Jahren zu entdecken. Die beiden Metallgitter befinden sich vor  Mitten im Gebäude befinden sich jeweils vor einer Sitzbank.
Heute befindet sich der Bahnhof im Privatbesitz.

Weitere Informationen zur Sehenswürdigkeit unter 02773-811 0 oder kulturamt@haiger.de


Foto: Peter Wolff

Das Wildweiberhäuschen 

Das Wildweiberhäuschen ist eins der ältesten Naturschutzgebiete Hessens (seit 1927) und fällt besonders durch dessen namensgebenden Kalkfelsen auf, der 30 Meter aus dem Aubachtal ragt. Im der Vergangenheit konnten in seinen eiszeitlichen Lößen-Schichten bereits zahlreiche Knochenreste gefunden werden, die auf eine historische Tierwelt mit Höhlenbären, Rentieren sowie Moor- und Alpenschneehühnern hinweisen. Untersuchungen deuteten ebenfalls auf die kulturhistorische Bedeutung des Felsen hin: Es existieren Belege von der menschlichen Besiedlungsgeschichte von der Altsteinzeit bis ins Mittelalter. Heute ist der Kulturort ein Wuchsort von teilweise seltene Moose, Flechten und Farne. In dem alten Stollen unter dem Kalkfelsen leben zudem streng geschützte Fledermausarten. Jedoch auch der Rest des Naturschutzgebietes, entlang des Bachtales, ist Lebensraum für ein gedeihendes Tier- und Pflanzenreich. Botanische Raritäten, wie der Blaue Eisenhut und die Trollblume, sowie verschiedene Arten von Schmetterlingen sind vom Naturfreund zu entdecken. 

Weitere Informationen zur Sehenswürdigkeit unter 02773-811 0 oder kulturamt@haiger.de


Die Katholische Kirche Haiger

Die Katholische Kirche wurde im Jahre 1930 erbaut, wobei das Pfarrhaus/Missionshaus rechts daneben bereits aus dem Jahre 1892 stammt. Im März 1945 wurde die Kirche bei den Bombenangriffen schwer getroffen und beschädigt. Nach dem Krieg (bis Ende 1945)  konnten die katholischen Gottesdienste in der evangelischen Kirche abgehalten werden. Danach im Pfarrhaus (Notkapelle). Ich finde das persönlich interessant, denn die evangelische Kirche war ja vor der Reformation die katholische Kirche ;-) durch die Reformation waren die Leute ja quasi über Nacht evangelisch geworden.  Einweihung der wiederaufgebauten Kirche in 1951.

Weitere Informationen zur Sehenswürdigkeit unter 02773-811 0 oder kulturamt@haiger.de

Adresse der Sehenswürdigkeit: Maria Himmelfahrt, Bahnhofstraße 41, 35708 Haiger


Der Schillerstein – ein sehenswertes Denkmal 

Am Ende des Waldlehrpfades in Haiger befindet sich der Schillerstein. Zu erreichen ist er über die Straße „Hindenburghügel“. Er wurde zum Gedenken an Friedrich Schillers 100. Geburtstag von der Abteilung Haiger des Sauerländischen Gebirgsvereins im Jahre 1905 aufgestellt. Das Denkmal trägt ein Bildnis des Künstlers und eine Gedenkplakette und kann zu den Sehenswürdigkeiten Haigers gezählt werden. Johann Christoph Friedrich Schiller (geboren 1759, gestorben 1805) leistete zahlreiche Beiträge zur Weltliteratur, darunter beispielsweise „Die Räuber“ (1781) oder „die Wallenstein-Trilogie“ (1799). Seine Werke, darunter viele Balladen und Dramen, waren und sind Pflichtlektüre für viele Generationen von Schülerinnen und Schülern. „Der Taucher“ (1797), „Die Glocke“ (1798), oder „Die Bürgschaft“ (1799) erwecken mit Sicherheit noch die ein oder andere Erinnerung an die Schulzeit. Lehrreiches Schiller-Zitat ist nachzulesen Auf der Rückseite des Schillersteins ist folgendes Verspaar abgedruckt: „Immer strebe zum Ganzen! und, kannst du selber kein Ganzes werden, als dienendes Glied schließ’ an ein Ganzes dich an!’’

Weitere Informationen zur Sehenswürdigkeit unter 02773-811 0 oder kulturamt@haiger.de

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