Acht Gewinner des Literaturwettbewerbs


Das Team der Stadtbücherei Haiger freut sich über die kreativen Einsendungen zum Literaturwettbewerb, der anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Kooperation zwischen der Lebenshilfe und der Stadt Haiger ausgeschrieben worden war. Das Alter der Teilnehmer variierte zwischen vier und 62 Jahren. Die Gewinner erhalten einen Büchergutschein. Vom „bitterböse(n) Krimi“, über den Fantasieroman bis hin zum Märchen: Die Lieblingsbücher der teilnehmenden Leser stammten aus unterschiedlichen Genres. Die Gründe, wieso ein Werk als Favorit auserkoren wurde, waren vielfältig. Während die vierjährige Emma aus Hellenhahn-Schellenberg Yakaris Geschichten liebt, da sie ihr Interesse für Tiere aufgreifen, wählte Lara (19 Jahre alt) aus Langenaubach das tiefgründige Buch „Die wundersame Reise des Eduard Tulane“ aus, weil es den Leser mit auf eine Reise durch das Leben und seine Facetten nimmt. „Ich habe dieses Buch vor vielen Jahren von meinen Eltern geschenkt bekommen. Sie haben es in Haiger in der Buchhandlung in der Fußgängerzone gekauft. Seitdem habe ich es viele Male gelesen, stets neue Details entdeckt und die Tiefe des Buches immer besser verstehen gelernt. Es ist ein Buch, mit dem ich erwachsen geworden bin und das mich zutiefst berührt […].“ Dieser Text stammt von Lara Kreutz aus Langenaubach. Die Art und Weise, wie die 19- Jährige ihr Lieblingsbuch beschreibt, unterstützt durch kurze Zitate, unterstreicht ihre emotionale Bindung zu dem prägenden Werk. Das moderne Märchen schneide auch ernste Themen wie Tod und Verlust an, vermittele trotz Melancholie jedoch niemals Hoffnungslosigkeit, so Lara Kreutz. Die Moral von der Geschichte: Niemals das Herz verhärten lassen, auch wenn Schmerz die Tage verdunkelt. 

Spannungsbogen steigt 

Einige Bücher punkteten bei ihren Lesern, da sie mit einem Spannungsbogen fesseln. Passend zu dieser Kategorie nannten die Teilnehmer Leo (10), Nahla (11) und Amy (13) die Bücher „Land of Stories“ von Chris Colfer, „Hüter der Erinnerungen“ von Lois Lowry und die Fantasyreihe „Warrior Cats“. Auch auf Petra Ebeners Lieblingsbuch trifft dies zu: „Ehrenwort“ von Ingrid Noll ist ein humorvoller Krimi, in dessen Mittelpunkt ein Drei-Generationen-Haushalt steht, der die Frage nach einem gesuchten Mörder bis zur letzten Zeile nicht aufdeckt. Das „offene Ende“ macht das Buch interessant und hebt sich für die 62-jährige Leserin aus Haiger aus dem Werkfundus der Autorin ab. Wie bereits angekündigt, erhalten die Teilnehmer des Wettbewerbs einen Büchergutschein für ihre kreativen Beiträge. „Vielleicht können wir so dazu beitragen, dass unsere Leser ein neues Lieblingsbuch für sich entdecken“, sagt Andreas Rompf vom städtischen Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit.

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