Niederroßbach

Niederroßbach zählt zu den kleineren Stadtteilen. Die Geschichte ist mit der des Nachbarortes Oberroßbach stark verbunden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1355. 1558 wird die Grube St. David bei Niederroßbach erwähnt. Diese ist möglicherweise identisch mit der im Jahr 1757 erwähnten Grube Aurora, einem Bergwerk, in dem Blei, Kupfer und Silber gefördert wurden.

Wie in vielen anderen Stadtteilen auch befinden sich im Zentrum des Dorfes alte Fachwerkbauten, die von der Handwerkskunst der damaligen Baumeister Zeugnis abgeben. 

Der Ort gehörte 1939 zum damaligen Dillkreis  und hatte 318 Einwohner. Während der hessischen Gebietsreform schlossen sich die Gemeinden Nieder- und Oberroßbach am 1. Oktober 1971 freiwillig zur Gemeinde Roßbachtal zusammen, die am 1. Januar 1977 in die Stadt Haiger eingegliedert wurde. Wie in den anderen Dörfern des Dill- und Roßbachtals gibt es eine Haubergsgenossenschaft, die den Hauberg betreibt. Die rechtliche Grundlage der Haubergsarbeit geht auf die "Haubergsordnung für den Dillkreis und den Oberwesterwaldkreis vom 4. Juni 1887" zurück. 

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