Rodenbach

Rodenbach schloss sich bereits zum 1. Februar 1971 an Haiger an. 

In dem 1313 erwähnten Ort befindet sich die älteste Kirche aller Stadtteile. Bei Renovierungsarbeiten in den 1970-ger Jahren wurde in der Kirchendecke eine Katapultpfeilspitze aus der Zeit der Dernbacher Fehde gefunden. Der Name leitet sich wahrscheinlich von Der Rodung am Bach oder Roter Bach her, was eventuell mit den Roteisen-Vorkommen in der Region in Zusammenhang stehen könnte. 

Rodenbach war die letzte Gemeinde im ehemaligen Dillkreis, die komplett an ein Wasserleitungsnetz angeschlossen wurde. Im Rahmen der hessischen Gebietsreform wurde die Gemeinde am 1. Januar 1970 auf freiwilliger Basis in die Stadt Haiger eingegliedert.

Das Dorf war bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein reines Bauerndorf. Zusätzlich diente der Abbau von Bleierz als Erwerbsquelle. 1937 wurde der Betrieb der Bleierzgrube Peterszeche III nach 50-jährigem Abbau endgültig eingestellt. 

Die jüngere der beiden Mahlmühlen des Ortes kann auf eine fast 300-jährige Geschichte zurückblicken. Sie befindet sich seit dem späten 18. Jahrhundert im Besitz der Familie Claas und wird heute noch betrieben. Der "Rothaarsteig" führt auf seinem Weg von Brilon nach Dillenburg mitten durch den Ort.

Ebenso wie der Stadtteil Haigerseelbach feierte Rodenbach im Jahr 2013 sein 700-jähriges Bestehen. Auch hier rückte das ganze Dorf näher zusammen - beim Vorbereiten der Festwoche und vor allem beim Feiern. Ein wunderschöner Festzug lockte bei strahlendem Sonnenschein viele Menschen an den Straßenrand.  

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