Ralf und Peggy Dörr übernehmen die Stadthallen-Gastronomie


Das Haigerer Stadthallen-Restaurant hat einen Pächter. Wie Bürgermeister Mario Schramm (parteilos) nach der letzten Magistratssitzung am Montag (9. März) mitteilte, werden die Eheleute Ralf und Peggy Dörr das Restaurant der Haigerer „guten Stube“ übernehmen. „Ralf und Peggy Dörr haben uns ihr Konzept sehr schlüssig und überzeugend vorgestellt – und der Magistrat hat daraufhin entschieden, einen Pachtvertrag mit ihnen zu schließen“, sagte Bürgermeister Schramm. Ralf Dörr ist seit 2017 Pächter des erfolgreichen Restaurants „Villa Busch“ in der Westerwaldstraße.

Bürgermeister Schramm hatte mit dem Beginn der Planungen in der Stadthalle das Thema „Restaurantpächter“ zur Chefsache gemacht. „Es war klar, dass unser Konzept für die Stadthalle nur mit einem geeigneten Restaurantbetreiber funktioniert“, fasste der Rathaus-Chef zusammen. Er habe viele Gespräche mit Köchen aus der ganzen Bundesrepublik geführt.

Zu Jahresbeginn 2028 soll es losgehen

Letztlich habe das Konzept von Peggy und Ralf Dörr überzeugt. Wenn alles glatt geht, kann das Ehepaar mit seinem Team zu Jahresbeginn 2028 die Herrschaft über Pfannen und Kochtöpfe in der Stadthalle übernehmen.

Dort solle weiterhin ein „Angebot für jedermann“ präsentiert werden, wie es auch bei der sehr beliebten Betreiber-Familie Maric der Fall gewesen sei, teilte der Bürgermeister mit. Gleichzeitig werde Ralf Dörr aber auch Speisen im gehobenen Segment präsentieren. „Geplant ist eine Kombination aus einem klassischen Angebot mit exklusiver Küche“, sagte Schramm. 

Das bestätigte der Gastronom, der 14 Jahre lang in Dillenburg das Restaurant „Bartmanns-Haus“ betrieben hatte und 2017 die „Villa Busch“ in der Westerwaldstraße für zehn Jahre gepachtet hatte. „Die Idee, die Gastronomie in der neu renovierten Stadthalle zu entwickeln, hat uns von Beginn an fasziniert“, erklärte Dörr. Man habe viele Gespräche mit Bürgermeister Mario Schramm geführt und auch die jüngsten Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung registriert. „Wir sind überzeugt, dass das Konzept so jetzt passt, und wir freuen uns auf eine neue Herausforderung“, sagten Ralf und Peggy Dörr. „Unser Ziel ist es, für alle Haigerer und auch alle Gäste aus der Region einen positiven Ort der Begegnung zu schaffen.“

Bodenständiges Angebot: Unter anderem ist an ein „Samstags Eintopf-Essen“ gedacht

Das angestrebte Konzept sei bewusst „ein Mix aus erschwinglicher guter Hausmannskost sowie unseren Klassikern aus 25 Jahren Gastronomie in der Heimat“. Man werde ein etwas bodenständigeres Angebot präsentieren, „damit die Bürger ihre Schwellenangst verlieren“. Ähnliches sei bereits in Dillenburg gelungen. Unter anderem ist an ein „Samstags Eintopf-Essen“ gedacht. „Damit habe ich bereits in meiner Zeit in Dillenburg sehr gute Erfahrungen gemacht“, erklärte Ralf Dörr abschließend.