„Viele junge Leute sehen uns Paju-Mitarbeiter als wichtige Ansprechpartner, wenn sie Fragen oder Probleme haben oder wenn es um ihre Zukunft geht“, sagt Maximilian Pauler vom Team des Haigerer Jugendzentrums: „Wenn jetzt noch eine Berufsberatung dazu kommt, dann kann sich das für die Teenager wirklich lohnen.“ Das Jugendzentrum arbeitet seit einiger Zeit mit der Agentur für Arbeit zusammen - ab dem 21. April (Dienstag) finden Beratungsangebote in der lockeren Atmosphäre des Paju statt.
„Natürlich gibt es auch Berufsberatung in der Schule, aber vielleicht kommen wir durch die Zusammenarbeit mit dem Paju noch besser an die jungen Leute heran“, meint Kristina Rühl, Teamleiterin Berufsberatung der Agentur für Arbeit.
In einem ersten Gespräch mit Vanessa Hofmann (Fachdienst Soziale Angelegenheiten, Stadtverwaltung Haiger), Oliver Thielmann (Ordnungs- und Sozialverwaltung), Maximilian Pauler und den beiden Berufsberaterinnen Lydia Steiger (sie betreut die Schüler der Johann-Textor-Schule) und Bettina Friesen (Philippi-Schule Breitscheid) wurde ein Konzept festgelegt, das dazu dienen soll, den Heranwachsenden auf dem Weg in den Beruf Hilfestellung zu geben.
„Wichtig ist es, die bestehenden Angebote der Berufsberatung zu verknüpfen. Dabei kann das Paju ganz sicher wertvolle Unterstützung leisten“, meinte Lydia Steiger, die an der Johann-Textor-Schule offene und terminierte Sprechstunden anbietet.
Im Paju in der Kreuzgasse (unterhalb Firma Dupp) könnten im offenen Rahmen Gespräche in der Gruppe, aber auch mit einzelnen Bewerbern stattfinden. Auch eine konkrete Bewerbungsunterstützung – wie schreibe ich einen Lebenslauf oder eine Bewerbung? – wären denkbar. Die Berufsberaterinnen könnten gemeinsam mit den Jugendlichen Bewerbungsmappen sichten, ihnen Internetplattformen zeigen und mit ihnen über Interessen und Stärken reden. „All das hilft bei der beruflichen Orientierung“, ist Vanessa Hofmann überzeugt
Hilfe bei der beruflichen Orientierung
Ihr Kollege Oliver Thielmann hält es für wichtig, „ganz viele Jugendliche an der Basis abzuholen und in die Ausbildung zu bringen“. Die erfolgreiche Arbeit der Johann-Textor-Schule mit „SchulePlus“ zeige, dass es sich lohne, in die jungen Menschen zu investieren. Viele wechselten nur deshalb aufs die Oberstufe, weil sie keine Idee hätten, welcher Ausbildungsberuf für sie interessant sein könnte.
„Diese Fragen können wir hier im Paju besprechen“, sind Maximilian Pauler und Arbeitsagentur-Teamleiterin Kristina Rühl überzeugt. Die Agentur für Arbeit will Hilfsangebote unterbreiten und hofft, dass die Jugendlichen diese Angebote auch nutzen.
Erster offener Termin zum Kennenlernen im Paju am 21. April (Dienstag)
Ein erster offener Termin zum Kennenlernen im Paju findet am 21. April (Dienstag) ab 14.30 Uhr statt – beteiligt sind dann die Beraterinnen Lydia Steiger und Bettina Friesen. Eine Anmeldung zu dieser „Kick-Off-Veranstaltung“ ist nicht erforderlich.
Nach diesem ersten gemeinsamen Treffen werden weitere Beratungstermine im Paju angeboten, in denen dann auch Einzelgespräche möglich sind.
Kontakt bei Fragen: jugendpflegehaiger@caritas-wetzlar-lde.de , Tel. 0176 10811155
