HaiDigital holt Infomobil „Digitaler Engel“ nach Haiger


Wie lösche ich Fotos vom Smartphone? Wie versende ich eine Whatsapp-Nachricht? Wie funktioniert ein Videoanruf? Solche Fragen zu digitalen Themen konnten jetzt direkt am Marktplatz gestellt werden, als das Infomobil des „Digitalen Engels“ in Haiger Station machte. Zwei Stunden lang stand Johannes Diller vom Verein „Deutschland sicher im Netz“ (kurz: DsiN) den Haigerer Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort – der Verein unterstützt hinsichtlich eines souveränen Umgangs mit digitalen Tools und Angeboten und bietet zwei dieser Infomobile an, die deutschlandweit auf Tour gehen. Mit dabei bei dieser „offenen Sprechstunde“ war auch die Gruppe von HaiDigital, die ein positives Fazit zu dem Angebot zog. „Wir waren froh, den Digitalen Engel in Haiger begrüßen zu können, um unser Netzwerk aufzubauen und zu pflegen“, sagte Silvia Fladerer von HaiDigital.

Nächste Angebote von HaiDigital im Mai

Zwei weitere Angebote bietet HaiDigital im Mai an. Am 20. Mai (Mittwoch, 15 Uhr) treffen sich alle Interessierten zur Entdeckungsreise durch Haiger – wobei sie von QR-Codes unterstützt und geleitet werden. „Dieser Kurs verbindet eine klassische Stadtführung mit moderner Technik“, erklärt die Initiative. Die Veranstaltung startet am Stadthaus. Der nächste Vortrag befasst sich mit der „privaten Krisenvorbereitung“ und findet am 27. Mai (Mittwoch, 18 bis 19 Uhr) im Sitzungssaal des Rathauses (erster Stock) statt. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch in Deutschland außergewöhnliche Ereignisse den Alltag beeinträchtigen können – sei es durch extreme Wetterlagen, Stromausfälle, Cyberangriffe oder geopolitische Entwicklungen. Gleichzeitig wird deutlich: Ein gut vorbereiteter Bevölkerungsschutz gelingt am besten im Zusammenspiel von staatlichen Strukturen und informierten, handlungsfähigen Bürgern. Mit dem Vortrag von Thomas Triesch, Kriminalbeamter der Polizeidirektion Lahn-Dill, wollen die Organisatoren genau hier ansetzen. Ziel ist es, Bürger sachlich und praxisnah für das Thema zu sensibilisieren, Orientierung zu geben und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

„Viele Menschen stellen sich die Frage, wie sie sich sinnvoll auf mögliche Krisensituationen vorbereiten können“, erklären die Organisatoren: Der Vortrag greift diese Fragen auf, ordnet sie ein und vermittelt alltagstaugliche Empfehlungen – auch im Sinne der Hinweise des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.