Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sechshelden berichtete Wehrführer Andreas Weiershausen über das abgelaufene Jahr 2025. Insgesamt musste die Wehr zu 16 Einsätzen ausrücken - darunter befanden sich zum Beispiel die Einsatzstichwörter „Gasgeruch“, „Unterstützung Rettungsdienst“, aber auch ein gemeldeter Zugbrand gehörte dazu. Dieser stellte sich glücklicherweise als Fehleinsatz heraus.
So wurden bei den Einsätzen von den 27 aktiven Feuerwehrleuten insgesamt 258 Personalstunden geleistet. Unter den 27 Aktiven sind auch sechs Frauen in den Reihen der Wehr zu finden.
Wehrleute absolvierten 22 Lehrgänge
Im vergangenen Jahr konnten 26 Übungsdienste sowie 22 Lehrgänge absolviert werden.
Jugendwart Leon Schneider ließ das vergangene Jahr der Jugendfeuerwehr Revue passieren. Neben den Übungen mit den typischen Themen der Feuerwehrarbeit und der allgemeinen Jugendarbeit konnte auch das Schwimmbad besucht werden. Auch die Teilnahme am Kreis-Zeltlager und am „Spiel ohne Grenzen“ in der Willi-Thielmann-Halle gehörte zum Programm. Ein großer Dank ging an alle Aktiven sowie an die Betreuer.
Der Vereinsvorsitzende Dirk Eisenkrämer ging in seinem Jahresbericht auf die zahlreichen Aktionen des Feuerwehrvereins im Jahr 2025 ein. Dazu gehörten eine Hüttenwanderung, die Mai-Feier, das Ortspokalschießen, die Beteiligung am Altstadtfest, das Sommerfest der Ortsvereine sowie die Teilnahme an der Sechs-heldener Fußball-Dorfmeisterschaft.
Der Verein hat zur Zeit 229 Mitglieder, aber es dürfen auch gerne etwas mehr sein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils können sich bei Dirk Eisenkrämer melden.
Im Anschluss an die Berichte richteten Stadtbrandinspektor Andreas Dilauro sowie Stadtrat Dr. Andreas Steiner (FWG) Grußworte an die Versammlung. Beide bedankten sich für die geleistete Arbeit der Feuerwehr Sechshelden und freuten sich über die gestiegene Mitgliederzahl.
Wenn der Förderbescheid des Landes vorliegt, steht der Neubau kurz bevor
Stadtrat Dr. Steiner teilte mit, dass die Anträge für den geplanten Neubau des Feuerwehrhauses fristgerecht gestellt worden sind und der Magistrat nun lediglich auf den Förderbescheid des Landes Hessen für den Neubau wartet. Sobald dieser vorliege, könne mit dem Bau begonnen werden.
Aufgrund der zahlreichen absolvierten Lehrgänge konnten eine Vielzahl von Beförderungen vorgenommen werden. Denise Heimbach wurde zur Feuerwehrfrau-Anwärterin, Denniver Held und Sven Herold zum Feuerwehrmann-Anwärter, Anton Gräbe und Justus Weiershausen zum Oberfeuerwehrmann und John Haas zum Hauptlöschmeister befördert.


