Großreinemachen am Aubach und in der Stadt


„Das ist ja eine tolle Idee – vielen Dank an alle Helfer“, freute sich ein Anlieger der Bitzenstraße, als er die Gruppe von Freiwilligen in gelben Warnwesten entdeckte, die den Fußweg zwischen Herkules-Markt und DIGUNA sowie vor allem das Aubachufer säuberten.

Die fleißigen „Saubermacher“ gehörten zur auf der Kalteiche angesiedelten Firma Siegmetall. Angeführt von Geschäftsführer Henrik Zepp reinigten sie den Bereich am Aubach, wo sie „erstaunlich viele leere Flaschen“ entdeckten, schauten am Kirchberg vorbei und sahen auch in der Innenstadt nach dem Rechten.

„Diese Aktion findet jährlich im Rahmen der Planet Passionate Week der Kingspan-Group statt, zu der wir seit zwei Jahren gehören“, berichtete der kaufmännische Geschäftsführer Zepp, der das Unternehmen mit 80 Mitarbeitern gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer Timo Trapp leitet. Die „Passionate Week“ ist eine unternehmensweite Nachhaltigkeitswoche, die ein Puzzleteil einer Reihe von Nachhaltigkeitsmaßnahmen zum Schutz des Planeten darstellt. Dabei organisieren die Standorte weltweit verschiedene Aktivitäten rund um Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz (z.B. Webinare, Schulungen, Müllsammelaktionen, Recycling-Initiativen, lokale Gemeinschaftsprojekte, Tauschbörsen etc.). Wichtig dabei ist es der Unternehmensgruppe, auch die Mitarbeiter einzubeziehen und für das Thema nachhaltig zu sensibilisieren. „Und außerdem bauen wir so auch den Kontakt zur Stadt Haiger auf. Unser Standort auf der Kalteiche ist ja doch einige Meter von der Innenstadt entfernt. Umso mehr freut es uns, hier mithelfen zu können“, sagte Zepp.

Helfert lobt das beispielhafte Engagement der freiwilligen Helfer

Bürgermeister Christian Helfert schaute gemeinsam mit Kulturamts-Leiterin Theresa Fetz-Helfert bei den „Gelbwesten“ vorbei und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr nachahmenswertes Engagement. „Eine solche Aktion ist vorbildlich. Ich finde es prima, wie sich hier ein Haigerer Unternehmen für Sauberkeit in Haiger einsetzt“, sagte Bürgermeister Helfert. Gerade der Fußweg am Aubach sei ein Problembereich, in dem oft Müll einfach am Ufer entsorgt werde – und das, obwohl mehrere Abfallbehälter am Rande des Weges aufgestellt worden seien.