Offene Berufsberatung für Teenager im PaJu


Nach dem erfolgreichen Auftakt geht das Berufsberatungsangebot im Jugendzentrum PaJu in die zweite Runde: Am 19. November (Donnerstag) ab 15:30 Uhr können Jugendliche in der Kühlhausstraße 1 vorbeikommen und all ihre Fragen zum Thema „berufliche Zukunft“ stellen.

Für viele junge Menschen ist das Berufsleben schwer greifbar. Seit vielen Jahren gehen sie zur Schule – ein fest vorgegebener Weg – und wenn der Abschluss naht, bringt die Jobsuche Unsicherheiten mit sich. Genau hier setzen die Kolleginnen der Arbeitsagentur bei dem Beratungsangebot in der lockeren Atmosphäre des PaJu an. Individuell, verständnisvoll und gewinnbringend. Eine Anmeldung zum Termin ist nicht erforderlich.

Orientierung ist eine wichtige Aufgabe, mit der sich junge Menschen im Idealfall zwei bis drei Jahre beschäftigen sollten. Je nach Schulzweig wäre eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Arbeitsleben ab der siebten Klasse empfehlenswert. In dieser Zeit werden drei Phasen, die Orientierungs-, Entscheidungs- und Bewerbungsphase, durchlaufen. Und unabhängig davon, wie weit ein Jugendlicher in diesem Prozess ist, die Berufsberaterinnen von der Arbeitsagentur für Arbeit unterstützen gerne und zielgruppenorientiert.

Ausbildungsberufe im Video kennenlernen

Besonders gut kommen auch die VR-Brillen (Virtual reality) an, denn mit ihnen konnten die Jugendliche zwischen zahlreichen Ausbildungsberufen wählen und in die Jobwelten eintauchen. Außerdem gibt es rund 400 Filme zu Ausbildungsberufen, die im BERUFE.TV der Bundesagentur für Arbeit zu finden sind. Die kurzen Filme dauern meist zwischen vier bis sechs Minuten und bieten einen schnellen, realitätsnahen Überblick Einblick in die Berufsausbildungen. „Es gibt so viele Angebote für die Jugendlichen. Aber man muss sie an die Hand nehmen und sie ihnen zeigen, damit sie sich zurechtfinden“, sagte Bettina Friesen der Arbeitsagentur beim ersten Kennenlerntermin. Die Videos sind ein moderner Weg, Informationen zu vermitteln, der nah an den Alltagswelten der Jugendliche ist, denn bewegte Bilder erzeugen Aufmerksamkeit und sprechen auch die Zielgruppe an, die vielleicht weniger gerne zum Buch greift. Nah an der Alltagswelt der Jugendlichen ist außerdem die Entscheidung der Stadt Haiger, des Jugendzentrums sowie der Arbeitsagentur, diese Beratungsangebote nun ergänzend im Paju anzubieten: Viele junge Menschen nehmen die Paju-Mitarbeiter aufgrund ihrer regelmäßigen Besuche im Jugendzentrum als wichtige Ansprechpartner wahr, wenn sie Fragen oder Probleme haben.

Paju-Mitarbeiter stellen Kontakte her

Eine Vernetzung mit der Arbeitsagentur kann die Jugendlichen genau dort abholen - und zwar, wenn die Paju-Mitarbeiter diesen Unterstützungsbedarf feststellen und direkt die Brücke bauen.

Kontakt bei Fragen: jugendpflegehaiger@caritas-wetzlar-lde.de , Tel. 0176 10811155